Quellen

Eine wesentliche Voraussetzung für guten Journalismus sind gute, zuverlässige Quellen und Nachschlagewerke. Bei mir sind dies an erster Stelle mehrere Dutzend namhafte Fachzeitschriften, deren Inhalte vor dem Erscheinen von Gutachtern geprüft werden (Peer-Review). Ich bekomme Hinweise auf diese Fachartikel einige Tage vor Erscheinen zugesandt, bin dafür aber verpflichtet, eine Sperrfrist einzuhalten. Die wichtigsten Journale sind für mich:

Um wissenschaftliche Arbeiten einzelner Forscher oder zu bestimmten Themen zu finden, gibt es zahlreiche Datenbanken. Mit Abstand die nützlichste für mich ist die englischsprachige PubMed. Sie erfasst 5633 Zeitschriften (Stand 2016), hat aktuell etwa 28 Millionen Verweise und wächst jährlich um ca. 500.000 Einträge.

Neben Fachpublikationen sind auch große wissenschaftliche Kongresse eine wichtige Informationsquelle für mich. Hier kann man oft Neuigkeiten erfahren, die erst viele Monate später veröffentlicht werden. Und man ist Live dabei, wenn Ergebnisse von den Kollegen kritisch hinterfragt werden oder sich bei Diskussionen die Spreu vom Weizen trennt. Eine Liste anstehender Kongresse findet sich auf meiner Terminseite.

Im Schrank steht ein Dutzend Lehrbücher, darunter m.E. besonders empfehlenswert:

Schließlich habe ich noch ein Privatarchiv auf meinen Rechnern. Es reicht bis 1987 zurück , und umfasst jene etwa 60000 Artikel, die mir bei meinen früheren Recherchen besonders nützlich waren.